Games mit Impact.
Entwickelt mit der Community.
Nudgy Inc. ist ein Indie-Spielestudio mit Sitz in Berlin, das an der Schnittstelle von Gaming, Bildung und gesellschaftlichem Wandel arbeitet.
Eigene Erfahrung und Haltung bestimmt dabei, welche Games wir wie entwickeln. Uns geht es dabei nicht nur um Inhalt, sondern auch um die Form und darum, wem der Zugang ermöglicht wird.
Nicht nur zu den Games selbst, sondern auch schon zum Schaffensprozess. Wir haben nicht alle Erfahrungen gemacht, aber wollen sie hören und erlebbar machen.
Barrierefreiheit als Gameplay
Bei uns sind Accessibility-Features keine nachträglichen Add-ons. Sie sind Kern-Mechaniken, die das Spielerlebnis für alle bereichern – und gleichzeitig zeigen, wie Barrieren im echten Leben funktionieren.
Echte Partizipation, faire Bezahlung
„Nothing About Us, Without Us – And Not For Free.“ Behinderte Menschen sind bei uns Expert*innen, keine Token. Sie gestalten unsere Spiele mit und werden dafür fair entlohnt.
Keine Helden-Narrative, kein Othering
Unsere Protagonist*innen sind nicht „besonders inspirierend trotz Behinderung“. Sie sind einfach Aliens mit einem Rollstuhl, die auf einer Messe Technik klauen müssen. Punkt.
Transparenz
Unser Ansatz:
Spiele müssen nicht zwischen „Spaß“ und „Sinn“ wählen. Access Quest: Breaking Barriers zum Beispiel kombiniert rundenbasierte Strategie, Retro-Charme und gesellschaftliche Relevanz – ein Spiel, das Schulen lizenzieren können UND Strategie-Fans begeistert.
Ethik
Wir entwickeln offen, dokumentieren unseren Prozess und teilen unser Wissen mit anderen Indies.
5% unseres Reingewinns wollen wir ain Barrierefreiheitsprojekte stecken.
Das ist Nudgy Inc.
Noch in Gründung, aber mit klarer Vision. Nudgy Inc. ist aktuell ein Ein-Personen-Studio – aber nicht, weil wir gerne allein arbeiten.

Katja Mallok-Wenzel
Game Designer*in | Founder | Professional Nerd
Katja Mallok-Wenzel ist die Person hinter Nudgy Inc. – mit einem CV, der nur auf den ersten Blick keinen Sinn ergibt:
🎮 Game Designer *in (IU Internationale Hochschule, laufend)
💼 20 Jahre öffentliche Verwaltung (Bundeskanzleramt, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesagentur für Arbeit)
🛠️ IT-Allrounderin (Web, Accessibility, Projektmanagement)
♿ Accessibility Advocate
✍️ Autorin (Cat Squad, Fae im Neon)
Auf den zweiten Blick? Perfekt für ein Studio, das Games entwickelt, die die Gesellschaft verbessern können und Spaß machen.
Nudgy Inc. wächst gerade vom Solo-Dev zu mTeam. Du hast Skills in Art, Programming oder Community Management.
Dafür stehen wir
Barrierefreiheit = Gameplay
Zugänglichkeit ist für uns nicht nur Menüoption, sondern Core-Mechanik. Sie hat echten Einfluss auf Flow, Balance und Spielerlebnis – mechanisch, nicht nur visuell.
Partizipation auf Augenhöhe
Wir entwickeln MIT der Community, nicht FÜR sie. Expert*innen mit Behinderungen werden fair bezahlt (Advisory Board). Community-Feedback ist freiwillig, aber wird ernst genommen und transparent umgesetzt.
Authentische Repräsentation
Unsere Charaktere sind nicht „inspirierend trotz Behinderung“. Der Rollstuhl ist Charaktereigenschaft, keine Besonderheit. Alle Charaktere sind gleich wichtig – mit gleichwertigen Bedürfnissen.
Impact ohne Zeigefinger
Spielspaß und gesellschaftliche Relevanz schließen sich nicht aus. Wir sensibilisieren durch Gameplay, nicht durch Moral-Hammer.
Indie-Ehrlichkeit
Wir sind transparent über Scope, Budget und Grenzen – auch gesundheitliche. Keine leeren Versprechen, keine Corporate-Sprache.
Business + Impact = kein Widerspruch
Förderfähigkeit UND kommerzielle Attraktivität. B2C-Gaming UND B2B-Bildung. Games können die Welt verändern und trotzdem wirtschaftlich funktionieren.
Wissen teilen
Was wir lernen, dokumentieren wir. Dev-Blogs, Workshops, Open-Source-Beiträge – andere Indies sollen von unseren Erfahrungen profitieren.
Das lehnen wir ab
Tokenism & Diversity-Checkboxen
Ein Rollstuhl-NPC für die Quote? Nicht bei uns. Repräsentation muss echt sein, nicht oberflächlich.
Inspiration Porn
„Trotz Behinderung so erfolgreich!“ – Nein. Behinderte Menschen sind keine Motivationsposter. Sie sind auch keinen Menschen mit Behinderungen, sie sind Menschen, die durch ihre Umgebung behindert werden.
Heilungs-Narrative
Die Beeinträchtigung verschwindet nicht im Laufe des Spiels. Magische Prothesen, die „besser als das Original“ sind? Hard pass.
Unbezahlte Expert*innenarbeit
„Kannst du mal kurz drüberschauen?“ – Nein. Intensive Beratung wird fair entlohnt. So oft wie möglich.
Barrierefreiheit als Afterthought
Zugänglichkeit kann man nicht nachträglich draufklatschen. Sie muss von Anfang an Teil des Designs sein.
Dark Patterns & Manipulation
Keine Lootboxen, keine Pay-to-Win, keine manipulativen Mechaniken. Ethisches Design oder gar keins.
Corporate Bullshit
Kein Marketing-Speak, keine leeren Versprechen, keine „We’re listening“-Floskeln ohne Taten.
Othering
Behinderte Charaktere sind nicht „die Anderen“. Sie sind einfach Charaktere. Die Welt ist genauso weird wie sie.
Wo ist das Spiel, in dem die Behinderung GAMEPLAY ist?
Katja MW
devLog
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